Bücher sind schriftliches Erzählen

In den letzten Jahren habe ich vier Bücher herausgegeben.

 

Zwei davon sind Sammlungen meiner Geschichten, so, wie ich sie bei Veranstaltungen erzähle. Das erste, die keltischen Märchen in Lumpenkind und Silberbaum, beinhaltet einige meiner allerliebsten Geschichten.

Das zweite, Rosenmaid und Eichenfreund, habe ich zusammengestellt, nachdem ich auf einer Kräutertagung Kräutermärchen erzählt hatte und mich der Anfragen nach einem Kräutermärchenbüchlein kaum erwehren konnte.

 

Ganz etwas anderes sind die anderen beiden Bücher. Seit ich hier in der Steiermark lebe, blicke ich jeden Tag auf den Kulm (bei Weiz - es gibt mehrere Kulms in der Steiermark). Und seit ich hier lebe, tobt ein wilder Streit um den Gipfel dieses Berges. Als ich mit dem ersten Band begann, arbeitete ich öfter im Kulm Keltendorf, einem verzauberten Ort. Und als ich dort eines Tages auf der Wiese saß und mir vorstellte, wie das Leben zur Zeit meiner geliebten Kelten wohl hier gewesen ist - nun, da entstand die erste Idee zu diesem Buch, "Culm 27 v.Chr.".

Regenbogen über dem Kulm, aufgenommen von meinem Sohn
Regenbogen über dem Kulm, aufgenommen von meinem Sohn

Und es schien, als wäre der Berg dankbar, so gewürdigt zu werden. Der historische Roman kam sehr gut an, gerade Menschen aus der Region fanden, es hätte ihren Blick auf ihren Hausberg sehr verändert. So lag es nahe, einen zweiten Band zu schreiben und langfristig eine Trilogie daraus zu machen. Und weil für einen Berg Tausend Jahre ja nur ein Wimpernzucken sind, und weil das Mittelalter einfach eine spannende Zeit ist, spielt Band zwei im Jahr 1349, als die Pest in der Steiermark tobte.

Nun arbeite ich an Band drei, der wieder eine ganze Weile später handelt - nämlich 1918, in jenen Tagen, als der Krieg zu Ende ging.

 

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